Im Jahr 1953 tat sich in Villingen
eine Gruppe zusammen, die sich
künstlerisch motivierter Gestaltung, und sei es auch nur als
gehobene Freizeitbeschäftigung, verschrieb. Sie gab sich den
Namen
»Villinger Kunstverein«. Aus bescheidenen
Anfängen
heraus entwickelte sich im Lauf der Jahre eine Institution, die durch
ihre Ausstellungstätigkeit zumindest auf lokaler Ebene, also
beim
Villinger Publikum, eine zunehmende Resonanz fand.
...und
was daraus wurde
Handelte es sich anfänglich eher um eine
»Malgruppe«,
bei der die elementare Freude an der schöpferischen
Tätigkeit
im Vordergrund stand, so kamen im Lauf der Zeit Künstlerinnen
und
Künstler hinzu, deren Mitwirkung die inhaltliche Arbeit des
Vereins allmählich veränderte. 1986 machte der Verein
einen
neuen Anfang. Dass er seinen Namen in »Kunstverein
Villingen-Schwenningen« änderte, sich als nunmehr
eingetragener Verein eine Satzung gab, die auch die Grundlage
für
die Anerkennung der Gemeinnützigkeit bildete, war freilich nur
formeller Ausdruck einer grundlegenden inhaltlichen Veränderung.
In Wirklichkeit fand ein künstlerischer Wandel statt, der
über einen bloßen Generationswechsel weit hinausging. | Das Publikum als Spiegel
Da zwischen Künstlerinnen und Künstlern einerseits
und ihrem Publikum
andererseits eine Art spiegelbildlichen Verhältnisses besteht,
änderte sich freilich nach und nach auch die Zusammensetzung des
Publikums -
ein Vorgang, der bis heute noch nicht endgültig abgeschlossen
ist,
vielleicht auch gar nicht zu einem Abschluss gebracht werden kann oder
muss. Kontinuität
und Dynamik
Das Ansehen des Vereins reicht inzwischen weit über die Grenzen der
Stadt und der Region hinaus. Die Liste
der Gäste
aus den vergangenen Jahren enthält Namen führender
Künstlerinnen und
Künstler aus dem Südwesten und dem benachbarten
Ausland.
Zahlreiche private und öffentliche Ankäufe
unterstreichen die
Bedeutung, die dem Kunstverein Villingen-Schwenningen inzwischen
beigemessen wird.
Viele aktive Vereinsmitglieder sind mit Einzelausstellungen im In- und
Ausland vertreten oder an Gruppenausstellungen beteiligt. Über
ihre eigene Arbeit
hinaus
sind sie häufig ehrenamtlich tätig, entwickeln
eigenständige Projekte entlang dem weiten Feld der
Kunstpädagogik, nähern sich anderen Kunstgattungen
an, sind
offen für Experimente.
1. Vorsitzender: Dr. Helmut Kury
2. Vorsitzender: Axel Heil
Kassiererin: Lioba Kirchner
Schriftführer und Geschäftsführer: Bernhard Fabry
Sekretärin: Christel Risle
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